Wie alles begann...


Die Frage welche mir oft gestellt wird :,,Wie hat das eigentlich bei dir angefangen mit der Fotografie"? 


So ganz genau kann ich die Frage gar nicht beantworten. Ich erinnere mich daran wie mir mein Vater damals im Kindesalter eine Polaroid Kamera kaufte. Schon damals fand ich es spannend wie unterschiedlich ein Motiv doch dargestellt werden kann. 2 Stunden und 2 Filme später fand mein Vater das jetzt nicht ganz so lustig. Man sollte ja bedenken das die Preise für einen Film nicht gerade günstig waren. Als die folgenden Filme dann von meinem Taschengeld finanziert wurden hielt sich mein Entdeckerdrang in Grenzen. 

Später kam dann die Spiegelreflexkamera der Mutter hinzu. Hier konnte ich mich ohne schlechtes Gewissen austoben und den digitalen Müll im Anschluss einfach aussortieren. So bekam ich nach und nach ein Gefühl für Licht und Bildgestaltung. 

So richtig vorzeigbar wurden die Ergebnisse aber vor ca. 3 Jahren. Angefangen mit einer Sony Alpha 58 und GIMP als Bildbearbeitungsprogramm hatte ich immer mehr Gefallen daran das "perfekte Bild" zu kreieren. Wahnsinn was sich da für Möglichkeiten auftaten. Auf einmal wird ein graues, tristes Bild, ein richtiger Hingucker. 


Meine Familie und Bekannten bekamen dann immer wieder neue Bilder serviert. Als ich dann das Gefühl hatte, diese genug genervt zu haben,  kam ich dann auf Seiten wie Instagram, 500pix oder Pinterest. Hier traf ich auf gleichgesinnte und konnte mir immer wieder neue Inspirationen einholen und meine Bilder teilen. So kam es dann auch dazu das ich Mitte 2017 gefallen an der Peoplefotografie fand. Vor tollen Landschaften und Motiven tauchten in meinen Bildern dann vereinzelt auch Menschen auf. Bis später der Fokus ganz klar auf der Person lag und das drum herum angepasst wurde. Bis heute schätze ich wirklich beide Arten der Fotografie und bin immer wieder von der Vielseitigkeit begeistert. 


Die Vorarbeit, Recherche, Disziplin und das quäntchen Glück für einen tollen Sonnenaufgang oder das aufregende, vielseitige und körperlich fordernde Shooting an belebten Orten. Die Ruhe gegen das Chaos. 


Und genau das ist der Grund warum die Fotografie mich bis heute fesselt wie am ersten Tag.